Referenten 2016

Olympische Spiele und dann? …Schlussfolgerungen für die Arbeit mit Nachwuchssportlern!


Kate Allen
Jahrgang 1970
Kate Allen wuchs gemeinsam mit ihren drei Brüdern auf der elterlichen Schaffarm in Südostaustralien auf. Bereits als Kind nahm sie regelmäßig an Laufbewerben teil und galt als vielversprechendes Lauftalent. Als Teenager verschoben sich ihre Interessen und sie begann zusätzlich mit dem Turnsport. Später vernachlässigte sie ihre sportliche Laufbahn ganz und gab der universitären Ausbildung zur Krankenschwester den Vorzug. Mit dem Triathlonsport begann sie erst mit 26, als sie während einer Weltreise in Kitzbühel/Österrreich Station machte und im örtlichen Hallenbad mit einem Triathlonverein trainierte. Kate Allen bestritt im Sommer 1996 ihren ersten Triathlon und wurde auf Anhieb vierte. Nach guten Leistungen in ihren ersten Saisonen, sorgte Kate 2002 bei ihrem ersten Ironman mit der damals schnellsten je erreichten Ironman-Debutzeit und später mit Platz sieben beim legendären Ironman auf Hawaii erstmals international für Aufsehen. Dieser Trend setzte sich im Folgejahr beim Kärnten Ironman Austria, den sie überlegen gewann, fort. Nur Wochen später schaffte Allen mit Top-3 Platzierungen im Weltcup auch den Durchbruch auf der Olympischen Kurzdistanz. Kate Allen war 2003/2004 eine der wenigen Athleten der Triathlongeschichte, die zeitgleich auf beiden Distanzen – der Olympischen Kurzdistanz und der Ironman-Distanz - zur absoluten Weltklasse zählten.
Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen gewann Kate Allen nach einer einzigartigen Aufholjagt in der abschließenden Laufdisziplin Olympiagold. Allen wurde 2004 Österreichs Sportlerin des Jahres. 2005 und 2005 wurde sie bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii jeweils Fünfte. 2008 startete Kate Allen erneut bei den Olympischen Sommerspielen in Peking und erreichte den 14. Rang. 2009 verabschiedete sie sich mit Rang 7 beim Championshiprennen in Kitzbühel von ihrem Heimpublikum. Es war ihr Abschiedsjahr als Profisportlerin. Kate Allen lebt heute gemeinsam mit ihrer Familie in Innsbruck/Österreich.

Eva Dollinger
Jahrgang 1978
Ausbildung/Beruflicher Werdegang/Kurzbiografie:
Vor ihrer Triathlonprofikarriere studierte Eva Dollinger Sportwissenschaften und das Lehramtsstudium Psychologie, Philosophie und Pädagogik. Nach ihrer Karriere absolvierte sie innerhalb von 3 Jahren die Ausbildungen zur Professionellen Systemischen Kinesiologin und Mentaltrainerin. Mittlerweile betreut sie als Mentaltrainerin neben zahlreichen Einzelsportlern das Triathlon und Rollsportleistungszentrum in Tirol.
Als Triathletin nahm sie zweimal an Olympischen Spielen (2004/2008) teil, feierte zahlreiche Top 10 Plätze im Weltcup, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften. Ihr größter Erfolg war der 2. Platz beim Weltcup in Kitzbühel (2007) und der Ironmansieg in Klagenfurt (2010).
Sportpsychologische Kernkompetenzen:
Betreuung von Einzelsportlern, vor allem im Ausdauersport. Wettkampfvorbereitung, Umgang mit Erwartungsdruck und Nervosität, Stressmanagement

Homepage von Eva Dollinger


Anton Innauer
Jahrgang 1958
Ausbildung/Beruflicher Werdegang/Kurzbiografie:
  • Schigymnasium Stams als Skispringer
  • Studium LA Philosophie/Sport in Innsbruck und Graz
  • Lehrer und Trainer im Schigymnasium Stams
  • ÖSV Nationaltrainer
  • 17 Jahre Sportdirektor ÖSV Nordisch
  • Aktuell: Unternehmer, Autor, Keynotspeaker und Berater
Sportpsychologischen Kernkompetenzen:
Durch seine vielschichtigen Tätigkeiten im Sport konnte Anton Innauer auf den Ebenen des Athleten, Trainers aber auch im Management und in der Organisationsentwicklung langjährige Erfahrungen sammeln.

Homepages:

 

Innauer + (f)acts Toni Innauer


Violetta Oblinger-Peters
Jahrgang 1977
Ausbildung/Beruflicher Werdegang/Kurzbiografie:
  • geboren und aufgewachsen in Schwerte, D
  • Umzug nach Österreich nach dem Abitur
  • seit 1999 verheiratet mit Helmut Oblinger (bis Sept. 2015 ebenfalls österreichischer Kanuslalom-Athlet), 2 Kinder (Söhne Milo (7) & Ilai (3))
  • 2003 Diplom an der Universität Passau in Sprachen- Wirtschafts- & Kulturwissenschaften
  • seit 2004 Sportsoldatin beim Österreichischen Bundesheer
  • 2005 Beginn des Psychologiestudiums an der Universität Salzburg
  • 2014 Wechsel an die Fernuniversität Hagen
Athletenkarriere:
  • Mitglied der Österreichischen Kanuslalom-Nationalmannschaft seit 1997
  • Sportliche Erfolge u.a. Bronzemedaille Olympische Spiele Peking 2008, WM-Bronze 2010, Europameisterin 2007, Siegerin der Pre-Olympics in Rio de Janeiro (Nov. 2015), derzeit Vorbereitung auf die Olympiaqualifikation für Rio 2016
  • seit Oktober 2015 gecoacht von Ehemann Helmut Oblinger
Sportpsychologischen Kernkompetenzen:
  • 2008-2009 Absolvierung der Modulserie "Sportpsychologie & Mentalcoaching im Leistungssport"
  • seit 2014 im Referentenpool der Ausbildung für Sportpsychologie durchgeführt vom Center of Mental Excellence
  • 19 Jahre als aktive Hochleistungssportlerin (and counting…)

Homepage von Violetta Oblinger-Peters


Reidick Claudia
Jahrgang 1962
Ausbildung/Beruflicher Werdegang/Kurzbiografie:
  • Dozentin an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachgebiet Sportwissenschaft
  • Freiberufliche Tätigkeit in der sportpsychologischen Betreuung (u.a. Fußball Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern und Golf Bundesliga Damenmannschaft SLR)
  • 20 Jahre Hochleistungssport in der Leichtathletik (größter Erfolg: Gewinn der Bronzemedaille bei den OS in Seoul).
  • Promotion zum Thema: Mentales Training im Kinder- und Jugendleistungssport.
Sportpsychologischen Kernkompetenzen:
Betreuung von Einzelathleten und Teams: u.a. Mentales Training, Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsoptimierung.

Roswitha Stadlober
Jahrgang 1963
DATEN
Geboren am 19.06.1963 in Radstadt
KONTAKT
5550 Radstadt, Borromäusweg 18 Tel: +43 (0)/664 1320100 stadlober@kada.co.at
BERUF
Verein KADA, 5071 Wals Siezenheim,Oberst-Lepperdinger-Straße 21
BERUFLICHE ERFAHRUNG

04/2010 - heute
Geschäftsführerin Verein KADA, Laufbahnentwicklung und Berufliche Integration von Leistungs- und HochleitungssportlerInnen

04/2006 - 03/2010
Projektleitung KA:DA, Beratung und Betreuung von SpitzensportlerInnen für die Arbeitsintegration,

04/2004 - 08/2009
Mitarbeit im Eventmanagementbereich der Fa. Stadlober

04/1999 - 03/2004
Abgeordnete zum Salzburger Landtag

06/1991 - 03/1999
Familienmanagerin (Haushalt, Kindererziehung)

05/1980 - 05/1991
Bankangestellte bei der Raiffeisenkasse Radstadt

1980 - 1988
Skirennläuferin (8 WC Siege, 2 fache Slalom WC Gesamtsiegerin 86 und 88)
ZUSÄTZLICHE ANGABEN (AUSZUG)
Gründerin des Vereins KADA und Ideengeberin von KA:DA
Weiterbildung: Bildungsmanagement Development & Leadership
Vizepräsidentin des Österreichischen Skiverbandes seit 2011
Verschiedenste Auszeichnungen der Republik Österreich und dem Land Salzburg

Christopher Willis
Jahrgang 1969
Ausbildung:
  • Sportpsychologe
  • Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe)
  • Sportwissenschafter
Verbandsarbeit:
Dr. Christopher Willis hat 1998 die Sektion Sportpsychologie des Berufsverbands der Österreichischen Psychologen (BÖP) sowie 2006 das Österreichische Bundesnetzwerk für Sportpsychologie (ÖBS) mitbegründet und ist seit 2013 Mitglied der Task Force für Sportpsychologie des Dachverbands der europäischen Psychologenverbände (EFPA).
Profil:
Dr. Christopher Willis ist einer der führenden Sportpsychologen im deutschsprachigen Raum. Er absolvierte seine Ausbildung zum Sportpsychologen sowohl in den U.S.A. als auch in Deutschland und England. Dr. Christopher Willis hat von 1998 – 2014 das Tiroler Modell der Sportpsychologie und das Sportpsychologische Kompetenzzentrum des Landes Tirol entwickelt und geleitet. Die Lösung der Nöte und Bedürfnisse von jugendlichen Athleten und deren Eltern ist ihm ein besonderes Anliegen. Die Verbesserung der Lebensqualität, des persönlichen Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit sind seine Hauptziele in der Beratung seiner Klienten. Chris Willis ist Vater dreier Kinder.
Seit 1999 organisiert er Ausbildungslehrgänge für Sportpsychologen und Mentaltrainer in Österreich. Seit 2013 hat Dr. Willis in Kooperation mit der deutschen Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) und in Abstimmung mit dem deutschen Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISP) die ehrenhafte Aufgabe übernommen, auch die Ausbildung der sportpsychologischen Experten in Deutschland zu koordinieren und durchzuführen.
Seit 2015 leitet er freiberuflich als Geschäftsführer der Center of Mental Excellence Gmbh. Ein Institut, das sich auf Performance Coaching von High-Performern (Sport, Spezialeinheiten der Polizei, Musik und Medizin) konzentriert. Als Referent vermittelt er seine Expertise für renommierte Sportinstitutionen (wie UEFA, DFB, Olympiastützpunkte etc.) und Privatunternehmen.